Verein

Der Kreis der Freunde der HABIMAH (hebräisch: Die Bühne),1987 von Schauspielern, Schriftstellern und Journalisten im damaligen West-Berlin in Nachfolge des 1933 aufgelösten und von Erwin Piscator und Elisabeth Bergner initiierten gleichnamigen Vereins, wiedergegründet, hat anlässlich des 60. Geburtstages des Staates Israel Anfang April 2008 die Berliner Veranstaltungsreihe „Begegnungen – 60 Jahre Israel in Berlin“ mit Gastspielen, Ausstellungen und Gesprächen veranstaltet.

Die HABIMAH steht auch für die Erinnerung daran, was jüdische Künstler und Wissenschaftler für Berlins Aufstieg zur Metropole des 20. Jahrhunderts bedeutet haben. Der HABIMAH-Freundeskreis will daher daran mitwirken, die kulturellen und persönlichen Bindungen zwischen Berlin und Israel weiter zu vertiefen.

Einige wichtige Projekte der letzten Jahre:

  • „Zions Sehnsucht“ 50 Jahre Israel, Veranstaltungsreihe mit Ausstellungen, Filmreihen, Kolloquien, Literatur, Theater, Musik, Zeitzeugen (1998).
  • Einladung des Gesher-Theaters nach Berlin (1999).
  • „Bilder des Anderen“: Deutschland und Israel in den Medien, Diskussionen mit Esther Schapira, Götz Aly, Ari Primor, Frank Stern u.a. (2001).
  • Warum die Wikinger jüdisch aussehen – oder Weihnachtsstollen zu Chanukka? Diskussionsveranstaltung aus Anlass der Ausstellung „der auch…?“ von Oz Almog (2004).
  • “Begegnungen - 60 Jahre Israel in Berlin” Berliner Veranstaltungsreihe 3.-12. April 2008 in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste, den Berliner Festspielen und dem HAU 2, Gastspiele, Ausstellungen und Gespräche (2008).

Dem Verein, der inzwischen seine Arbeit auf die Förderung Jüdischer Kultur in Berlin erweitert hat, gehören zur Zeit rund 30 Mitglieder an. Er steht für interessierte und engagierte Mitstreiter offen.